Benro’s Carbonstativ-Sommerhit für nur 140 Euro!

Benro Slim Stativkit

Rechtzeitig und perfekt für das Foto-Sommer-Abenteuer bringt der Stativhersteller Benro zwei neue Stativkits mit dem Namen Benro Slim auf den Markt.

 

Die beiden Benro Slim Stativkits haben ein hervorragendes Preis‐Leistungsverhältnis. Das Aluminium Kit kostet 95,‐ € und die Carbon‐Ausführung ist mit 140,‐ € ein echtes Schnäppchen für den Hobbyfotografen. Beide Kits sind mit einem abnehmbaren Kugelkopf im Arca‐Swiss‐Style ausgestattet und werden mit einer passenden Stativtasche geliefert.

Weitere Infos gibt es ab sofort auf den Seiten des STATIV LEXIKON.

Mit Nikon beim Dubai-Workshop 2014

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Selfie an der Dubai Marina, aufgenommen mit der neuen Nikon D750 und dem Nikkor 24-120 4,0 G.

Im November habe ich hier ja erwähnt, dass ich demnächst über meine ersten Erfahrungen mit meiner neuen Nikon Ausrüstung berichten werde. Hier also meine erste Fotoworkshop-Reise mit neuem Equipment:

Nachdem ich rund 10 Jahre digital mit Minolta und Sony fotografiert habe (ich war Fotodozent für Minolta), fand im vergangenen November wieder mal ein Workshop von mir in Dubai statt, den ich erstmals mit meiner neuen Nikon-Ausrüstung gemacht habe. Und es war ein voller Erfolg – sowohl der Workshop in dieser grandiosen Stadt wie auch die Nikon Premiere dort!

Dynamikumfang

Begeistert war ich u.a. von dem riesigen Dynamikumfang der Nikon D750, also der Möglichkeit, sehr große Helligkeitsunterschiede in einem Bild abbilden zu können. Eine Eigenschaft, die man auf Grund der Lichtverhältnisse in den Arabischen Emiraten wirklich sehr gut gebrauchen kann.

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Die unbearbeitete RAW-Datei zeigt im Innenraum dieses Restaurants keine Zeichnung, die neue Spitzlicht-Belichtungsmessmethode der D750 belichtet die Lichter aussen korrekt.

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Dank des großen Dynamikumfangs der D750 kann man die fehlenden Schattendetails in der RAW–Entwicklung aber problemlos wieder herstellen.

 Bildrauschen

Auch wenn ich als alter Analogfotograf deutlich mehr Filmkorn gewohnt war, als man heute an Bildrauschen erhält, störte mich das Rauschen der Sony Alpha 100, 700 und 850 bei hohen ISO-Werton doch manchmal, insbesondere, wenn von den Dateien große Prints für Ausstellungen etc. erstellt werden sollten. Dies war einer der Gründe für die Suche nach einem anderen Kamerasystem. Sowohl die Nikon D4 als auch die D750 haben mich in dieser Beziehung alles andere als enttäuscht. Immer häufiger wechsle ich zu hohen vier- bis fünfstelligen ISO-Werten, um auch bei dunklen Szenerien mit sehr kurzen Verschlusszeiten arbeiten zu können oder nachts auf das Stativ zu verzichten.

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Bei meinem Dubai-Workshop im Jahr 2010 ist diese Aufnahme mit der Sony Alpha 850 bei 800 ISO entstanden.

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Am gleichen Standpunkt ist dieses Foto vier Jahre später mit der D750 bei 2000 ISO gemacht worden.

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Die 100%-Vergrößerung der Aufnahme von vor vier Jahren mit der Alpha 850 zeigt wenig Detailzeichnung in den Schatten und deutliches Bildrauschen.

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Deutlich detailreicher und partiell mit weniger Bildrauschen fallen die mit dem wesentlich höherem ISO-Wert von 2000 aufgenommenen Aufnahmen der D750 aus, wie diese 100%-Darstellung zeigt.

Alte Schätzchen …

Aus analogen Zeiten hatte ich noch eine ganze Reihe teils sehr hochwertiger Nikon Objektiv im Schrank liegen. Ob die wohl auch heute noch gut sind? Und ob! Da die Objektivhersteller früher ohne digitale Korrektur mittels Objektivprofilen in Lightroom oder der Kamera direkt auskommen mussten, waren Profiobjektive damals sehr hochwertig. Ich freue mich also, meine Lieblingslinsen aus meiner Jugendzeit an der D4 und der D750 wieder verwenden zu können. Inklusive Belichtungsautomatik und Autofokus-Unterstützung – und das zum Teil mit über 40 Jahre alten Objektiven!

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Alte Schätzchen: Nach wie vor ist natürlich mein Nikkor-QD C Auto 15 mm 5,6  nicht nur bei meinen Architektur-Fotojobs mein absoluter Favorit. Ein absolut verzeichnungsfreies Ultraweitwinkel-Objektiv aus den 70er Jahren.

… und neue Technik

Wer mit einem Handy fotografiert, und ich tue das ja bekannter maßen auch, macht seine Selfies ja neuerdings mit einem Selfie-Stick. Leider ist die D750 dafür aber doch ein bisschen zu schwer. Also habe ich gleich eine neue Funktion ausprobiert, die es in meinen Sony Kameras bisher nicht gab – WLAN! Die Kamera baut ein eigenes WLAN-Netz auf, mit dem sich ein iPhone, iPad o.ä. verbinden lässt. Mit der darauf befindlichen Nikon App namens WMU  kann man nun seine Kamera irgendwo hinstellen oder ablegen und aus der Ferne auslösen. Die Funkverbindung zeigt dabei das Livebild vor der Aufnahme und überträgt das fertige Bild auf das mobile Gerät, in meinem Fall das iPad. Dort kann man es in großem Format anschauen, was diese Funktion auch für die Arbeit im Studio, mit Kunden oder bei experimenteller Fotografie sehr nützlich macht.

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Die Ausschnittvergrößerung zeigt es: Das Selfie ganz oben wurde mit der WLAN-Funktion der D750 sowie der Nikon WMU App auf dem iPad als Funkfernsteuerung mit LiveView-Funktion gemacht.

Alles in allem war Dubai eine sehr ereignisreiche Woche, es gab unendlich viele Eindrücke und Fotomotive, zahlreiche hervorragende Erfahrungen mit der neuen Ausrüstung, eine sehr herzliche Gruppe, lecker Essen und bestes Licht und Wetter! Was will man mehr bei einem Reise-Fotoworkshop?

Geschafft! Nikon is back!

Einige in meiner Umgebung haben es ja bereits mitbekommen: seit Längerem beschäftige ich mich mit der Frage zu einem eventuellen Systemwechsel mit meinem Kamerasystem.
Seit Jugendtagen habe ich analog mit Nikon fotografiert. Meine erste Nikon habe ich im zarten Alter von 16 Jahren gekauft – eine F2 – und sie funktioniert noch immer. Durch meine Dozententätigkeit für Minolta war meine erste DSLR eine Minolta und daraus wurde dann schließlich Sony. Als Sony in das DSLR-Geschäft einstieg, waren die Produkte und Ambitionen vielversprechend und meine Alpha 100, 700 und 850 waren zuverlässige und gute Werkzeuge. Nun geht Sony aber einen anderen Weg mit den A7-Modellen und ich suchte nach einer Alternative.
Canon liegt gut in der Hand und die Menüs sind logisch und übersichtlich aufgebaut, aber es gibt auch Schwächen. Aus alten Nikon Tagen hatte ich noch viele gute Objektive im Schrank, wenn auch fast alle mit manuellem Fokus. Nikons Qualität ist ja bekannt, was mir weniger behagte, waren die ungewohnten Menüstrukturen und die Tatsache, dass die Kameras offenbar für kleine japanische Hände gemacht wurden.
Entschieden habe ich mich letztendlich doch für Nikon. Die D4 ist deutlich größer als die anderen Modelle und liegt mir somit gut in der Hand, der Autofokus ist exzellent, die meisten Objektive ebenfalls. Als Nikon dann vor wenigen Wochen die D750 vorstellte, war ich komplett begeistert, eine Kamera, bei der alles passte. 24 MPx, perfekter Autofokus und die Kamera liegt hervorragend in der Hand, obwohl sie kleiner ist als die D810 oder die D610. Ebenso überzeugt hat mich das 24-120 4,0 G Objektiv, so dass ich meine Sony-Ausrüstung gerne gegen Nikon eingetauscht habe. Und nun kann ich alle meine guten alten Linsen aus ihrem Dornröschenschlaf wieder aufwecken und den Charme z.T. 40 Jahre alter Linsen wieder entdecken.
Sicher wird’s bald Ergebnisse zu sehen geben …

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Akt-Galerie mit neuen Bildern jetzt iPad-kompatibel!

In der Galerie „Akt“ gibt es einige neue Bilder in den Untergalerien „Belle de Nuit“ und „Eve in Paradise“, ausserdem sind jetzt alle Galerien, ausgenommen „Aufträge“ und „Portraits“, iPad- und iPhone-kompatibel, d. h. ohne die Verwendung der „Flash“-Technik erstellt worden. Die Umstellung der zwei noch fehlenden Bereiche auf „Flash“-freie Programmierung folgt in Kürze, so dass dann alle Galerien auch ohne „Flash“-PlugIn auf allen Geräten und Browsern dargestellt werden können.