Workshop-Premiere im Jugendstil-Hotel

Ein Jugenstil-Hotel in einem Gebäude aus dem Jahr 1899, ein jugendliches, weibliches Model und der Stil des Fotografen David Hamilton aus den 70er Jahren, das war die Mischung, aus denen der Aktfotoworkshop am vergangenen Wochenende bestand. Manche jüngere Fotografen würden ihn sicher mit „very Vintage“ oder „total Retro“ bezeichnen.

Karl H. Warkentin | Karl's Foto-News

Kein Einheitslook einer Hotelkette in diesem alten Jugendstil-Haus

Aber cool war nicht nur die Mischung, sondern auch die Location. Wer hat schon eine freistehende Badewanne in seinem Wohnzimmer stehen! Unser Model Melody hatte ganz im Stile der 70er und entgegen aktuellem Zeitgeist keine Tattoos oder Piercings und glänzte stattdessen mit langen, blonden Haaren so wie es das große Fotografenvorbild bevorzugte.

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Auch das Model hat sich sehr wohl gefühlt in der Badewanne mit Ausblick

Die sechs Teilnehmer, von denen einer sogar aus dem Ausland angereist ist, waren begeistert von dem Setting und der Atmosphäre der Location. Ganz im Stile David Hamiltons haben wir den ganzen Tag nur mit dem im Zimmer vorhandenen Tageslicht fotografiert, obwohl der Himmel aussen dunkelgrau war. Aber so war uns der traumhaft weiche Look Hamiltons schon fast sicher, nur ein paar kleine Tricks vor dem Objektiv waren noch nötig, um den zarten Schmelz seiner Bilder noch besser umsetzen zu können.

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Wie für uns gemacht war die Einrichtung ganz im Stile Hamiltons Bilder

Am Sonntag ging es dann nach Ismaning zur vhs Nord, die diesen Workshop veranstaltet hat, um die gemachten Aufnahmen im passenden Stil mit Adobe Lightroom zu bearbeiten. Denn obwohl Hamilton ja analog fotografiert hat, kann man natürlich auch das Aussehen alter Analogaufnahmen mit der RAW-Entwicklung und den vielfältigen Werkzeugen in Adobe Lightroom sehr gut simulieren.

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Einen Fernseher sucht man hier vergeblich, aber wer braucht den schon …

Sicher ist, dass dies nicht mein letzter Workshop in dem wunderschönen Hotel sein wird. Bereits jetzt gibt es für alle, die keinen Platz mehr in diesem Workshop bekommen konnten, am  17./18. Juni 2017 eine erneute Möglichkeit, diesen Workshop bei der vhs Nord zu buchen. Und bereits zwei Wochen davor findet dort ebenfalls mit mir als Workshopleiter der Aktfotokurs „Erotic Fashion á la Helmut Newton“ am 04./05. Juni 2017 statt. Auch hier kann man sich natürlich schon bei der vhs Nord anmelden.

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Einige der Hamilton-Modelle, ähm Teilnehmer, beim Apres-Workshop Bier

Mein herzlicher Dank an das Model für Posing und gute Laune, die Hotelleitung ihr Entgegenkommen, die vhs Nord für den großen Organisationsaufwand und nicht zuletzt die Teilnehmer für die tolle Atmosphäre!

Ich freue mich auf’s nächste Mal, Karl!

With Your Eyes – Mit Deinen Augen

Vor ein paar Tagen war ich mal wieder in München, diesmal allerdings nicht, um einen meiner üblichen Fotoworkshops an der vhs Nord durchzuführen. Dieses mal ging es um ein ganz besonderes Projekt:

„With Your Eyes“ ist ein ein Integrationsprojekt mit afghanischen und deutschen Jugendlichen, das natürlich auch mit Fotografie zu tun hat. Wie sollte es anders sein bei mir! 😉

Es geht darum, sich mit den Mitteln der Fotografie die jeweiligen Lebenswelten zu zeigen und hervor zu heben, was man an der jeweils anderen Seite besonders findet. Teilgenommen haben vier Gruppen von jeweils zwei bis drei jungen Menschen, davon war immer einer aus Deutschland, die anderen aus Afghanistan. Heraus gekommen sind Fototagebücher, die den Tagesablauf skizzieren sowie kleine, kommentierte Bildgeschichten, die das Ungewöhnlich im Leben der Teampartner zeigen.

Zum Einsatz gekommen sind als Kameras die Smartphones der Jugendlichen, heraus gekommen sind viele sensible, amüsante, interessante und herzliche Perspektiven und zahlreiche Kommentare, die zum Nachdenken anregen.

Beteiligt waren die vhs Nord in Ismaning, das Jugendzentrum ZAP in Ismaning, der Kreisjugendring Bayern und gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

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Marokkos Wüste pur!

Im Vorfeld meines diesjährigen Fotoworkshops in Marokko habe ich wieder eine weitere Regoin Marokkos mit der Kamera erkundet. Diesmal ging es in eine der Wüstenregionen des Landes nahe an der algerischen Grenze, denn ich hatte schon lange den Wunsch, mal eine „richtige Sandwüste“ zu sehen.

Auberge du Sud

Nach über 13-stündiger Busfahrt durchs Land auf teils sehr gebirgigen Strecken mit wundervollem Ausblick auf den Hohen Atlas war ich im nordwestlichsten Zipfel der Sahara, dem „Erg Chebbi“ oder dem Tor zur Sahara angekommen.
Da es bereits dunkel war, vermittelte nur das Hotel „Auberge du Sud“ einen Eindruck der dort verbreiteten Berberkultur. Am nächsten Morgen war er dann da, mein erster Sonnenaufgang in der Wüste, ein unvergessliches Erlebnis. Unendlich schien das Sandmeer zu sein, unendlich auch die fotografischen Möglichkeiten.

Sonnenaufgang in der Wüste!

Mein erster Sonnenaufgang in der Wüste!

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gerade der Prototyp eines Frühaufstehers bin und so gelingen mir fast nur Sonnenuntergänge. Aber ich muss gestehen, für den Sonnenaufgang in der Wüste lohnt sich das frühe Aufstehen!

Berberzelte in der Wüste

Berberzelte in der Wüste

Obwohl Erg Chebbi mit ca. 60 x 25 km Fläche nur ein vergleichsweise kleines Wüstengebiet ist, vermittelt es doch eindrucksvoll die Atmosphäre großer Sandwüsten, sei es die einsame Stille, den unvergleichlichen Sternenhimmel oder die karge Schönheit der Natur.

Spärliche Wüstenvegetation - eindrucksvolles Farbenspiel!

Spärliche Wüstenvegetation – eindrucksvolles Farb- und Formenspiel

Obwohl es nur wenige Dinge in der Wüste zu fotografieren gibt, ist die Vielzahl der Motive durch Formvariationen und Veränderungen durch das wechselnde Tageslicht unerschöpflich. Und während man im Sommer mit Temperaturen um 50º C. rechnen muss, ist es im Frühjahr und Herbst auch für Europäer sehr angenehm.

… und natürlich dürfen auch ein paar Kamele nicht fehlen!

… und natürlich dürfen auch ein paar Kamele nicht fehlen!

Und direkt neben der großen Sanddüne führt der „Garden Walk“ durch eine saftig grüne Oasenlandschaft, in der von den dort lebenden Berbern Feigen, Mandeln, Obst und Gemüse für die Selbstversorgung angebaut werden. Das hier genutzte Wasser kommt übrigens direkt aus der Wüste!

"Garden Walk" durch die Oase

„Garden Walk“ durch die Oase

Der Besuch war für mich ein einmaliges Erlebnis und so ist es hoffentlich nicht das letzte Mal, dass ich eine der großen „Sandkisten“ Afrikas besuchen kann.

Wer ebenfalls der Faszination Marokkos erlegen ist und eine Fotoreise dort hin plant, findet detaillierte Infos und Termine auf meinen Workshopseiten.

Weitere Bilder der Reise gibt es in meiner Bildergalerie „Marokkos Wüste„.

Feierabendworkshop: Fototricks an Wasserfall und wilden Bächen

Gestern fand bei angenehmen Temperaturen mein Feierabendworkshop „Fototricks an Wasserfall und wilden Bächen“ statt.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die Technik ging es zu einem nahe gelegenen, sehr fotogenen Wasserfall, beladen mit allerlei Kameraausrüstung und Hilfsmitteln. Am Ziel haben wir unterschiedliche Techniken angewendet und miteinander kombiniert und sind zu sehr sehenswerten Ergebnissen gekommen, wie ich finde. Grund genug, das Thema wieder anzubieten.

Workshop: "Fototricks an Wasserfall und wilden Bächen"

Eines der Ergebnisse aus dem Workshop.

Es ist immer wieder spannend, zu sehen, wie wenig Licht man zum Fotografieren braucht und was für eindrucksvolle Aufnahmen in den Abendstunden und der Dämmerung entstehen können, wenn man ein paar kleine Tricks anwendet.

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Zu meinem Workshop-Programm: www.warkentin-workshops.de

Workshop-Premiere: Lightpainting

Es ist 01:30 Uhr nachts und gerade habe ich einen Workshop an der vhs Nord in Ismaning bei München beendet. Bis auf den Zeitpunkt eigentlich nichts ungewöhnliches, denn dort mache ich ja viele Workshops. Das Thema war allerdings eine Premiere: Lightpainting!

Lightpainting-Workshop

Es ist ein Thema, das momentan in aller (Fotografen-) Munde ist und im Internet gibt es zahlreiche Bildbeispiele, so dass der Kurs mit 9 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut gefüllt war. Es war eine super Gruppe, wie man sie sich als Workshopleiter nur wünschen kann: herzlich, kreativ, offen, experimentierfreudig und neugierig!

Lightpainting-Workshop

Und die Ergebnisse sind fantastisch, sie haben sogar mich überrascht. Dass man mit einfachsten Mitteln, die man schon lange kennt und zig mal selbst eingesetzt hat, immer noch neue Resultate erzielen kann, ist einfach großartig an der Lichtmalerei. Für mich erfüllt die Lichtmalerei den alten Traum der Fotografen, die Fotografie mit der Malerei zu verbinden, auf geniale Weise.

Lightpainting-Workshop

Es ist übrigens keine böse Absicht, dass bei den gezeigten Beispielbildern aus der Kursgruppe keine Namen der Bildautoren (Fotografinnen/Fotografen) genannt werden, sondern es ist beabsichtigt und mit der Gruppe abgesprochen. Denn bei der Lichtmalerei stellt sich die Frage, wer das Foto gemacht hat mehr, als bei jedem anderen Foto. Der Besitzer der Kamera? Die Person, die den Auslöser gedrückt hat? Die Person(en), die die Lichtmalerei ausgeführt haben oder doch die Person, die die Idee dazu hatte? Oder vielleicht war es die Person, die die geniale Konstruktion gebaut hat, mit der das Lightpainting gemacht werden konnte?

Lightpainting-Workshop

Alle Arbeiten sind Gruppenarbeiten des Kurses „Lightpainting“ vom 30. April 2015 an der vhs Nord in Ismaning unter der Leitung von Karl H. Warkentin.

Maison de la Photographie in Marrakesch

Als ich im Februar 2015 mal wieder in Marrakesch war, um dort einen Fotoworkshop zu leiten, haben wir dort mit der Gruppe auch dem „Maison de la Photographie“ einen Besuch abgestattet. Dabei handelt es sich um ein privates Fotomuseum, das in einem stilvoll restaurierten Haus in typisch marokkanischem Baustil, einem Riad, in der Altstadt von Marrakesch untergebracht ist.

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Gezeigt werden historische Fotografien aus Marokko aus den Sammlungen des Franzosen Patrick Menac’h und des Marokkaners Hamid Mergani, den beiden Eigentümern des Museums. Da die Sammlung des Museums über 8.000 Fotografien beherbergt, zeigen die wechselnden Ausstellungen immer wieder andere Bilder und Einblicke in die marokkanische Kultur und das Alltagsleben aus den Jahren von 1870 bis 1950, aber auch einen abwechslungsreichen Überblick über die gestalterische Vielfalt früher marokkanischer Fotografie mit den Themenschwerpunkten Araber, Berber und Juden in Marokko sowie Landschaften. Höhepunkt der Ausstellung ist eine Sammlung von „Autochromes“ aus der Frühzeit der Farbfotografie, wie sie auch in Marokko praktiziert worden ist.

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Wer sich in Ruhe umgesehen hat in den verschiedenen Ausstellungsräumen, sollte nicht versäumen, auch die oberste Etage des Hauses zu besuchen, denn dort erwartet den fotointeressierten Besucher ein echtes High-Light. Es ist die schönste Belohnung nach dem Aufstieg, die man sich nur vorstellen kann: auf der Dachterrasse des Museums hat man nicht nur einen wundervollen Ausblick auf ganz Marrakesch und bei geeignetem Wetter auch auf das Atlasgebirge im Süden, sondern kann gemütlich unter Sonnendächern sitzend auch die hervorragende marokkanische Küche des kleinen Museums-Restaurants und den legendären Minztee oder arabischen Kaffee probieren. Dabei macht man schnell ein paar neue Bekanntschaften mit Fotofreunden aus den verschiedensten Ländern …

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Der umtriebige Besitzer ist übrigens auch Eigentümer des Douira-Hauses in Marrakesch und des Ecomuseé Berber im Ourika-Tal am Rande des Atlas, zu dem er auch privat geführte Ausflugstouren anbietet, die sehr informativ und empfehlenswert sind.


Maison de la Photographie

46, rue Ahal Fes, 40 000 Marrakesch, Tel. +212 (0)5 24 38 57 21

www.maisondelaphotographie.mamaisondelaphotographiemaroc@gmail.com

Öffnungszeiten täglich von 09:30 bis 19:00 Uhr

Eintrittspreis 40 Dh (ca. 4,00 €), Die Eintrittskarte ist mehrmals verwendbar!

Mit Nikon beim Dubai-Workshop 2014

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Selfie an der Dubai Marina, aufgenommen mit der neuen Nikon D750 und dem Nikkor 24-120 4,0 G.

Im November habe ich hier ja erwähnt, dass ich demnächst über meine ersten Erfahrungen mit meiner neuen Nikon Ausrüstung berichten werde. Hier also meine erste Fotoworkshop-Reise mit neuem Equipment:

Nachdem ich rund 10 Jahre digital mit Minolta und Sony fotografiert habe (ich war Fotodozent für Minolta), fand im vergangenen November wieder mal ein Workshop von mir in Dubai statt, den ich erstmals mit meiner neuen Nikon-Ausrüstung gemacht habe. Und es war ein voller Erfolg – sowohl der Workshop in dieser grandiosen Stadt wie auch die Nikon Premiere dort!

Dynamikumfang

Begeistert war ich u.a. von dem riesigen Dynamikumfang der Nikon D750, also der Möglichkeit, sehr große Helligkeitsunterschiede in einem Bild abbilden zu können. Eine Eigenschaft, die man auf Grund der Lichtverhältnisse in den Arabischen Emiraten wirklich sehr gut gebrauchen kann.

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Die unbearbeitete RAW-Datei zeigt im Innenraum dieses Restaurants keine Zeichnung, die neue Spitzlicht-Belichtungsmessmethode der D750 belichtet die Lichter aussen korrekt.

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Dank des großen Dynamikumfangs der D750 kann man die fehlenden Schattendetails in der RAW–Entwicklung aber problemlos wieder herstellen.

 Bildrauschen

Auch wenn ich als alter Analogfotograf deutlich mehr Filmkorn gewohnt war, als man heute an Bildrauschen erhält, störte mich das Rauschen der Sony Alpha 100, 700 und 850 bei hohen ISO-Werton doch manchmal, insbesondere, wenn von den Dateien große Prints für Ausstellungen etc. erstellt werden sollten. Dies war einer der Gründe für die Suche nach einem anderen Kamerasystem. Sowohl die Nikon D4 als auch die D750 haben mich in dieser Beziehung alles andere als enttäuscht. Immer häufiger wechsle ich zu hohen vier- bis fünfstelligen ISO-Werten, um auch bei dunklen Szenerien mit sehr kurzen Verschlusszeiten arbeiten zu können oder nachts auf das Stativ zu verzichten.

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Bei meinem Dubai-Workshop im Jahr 2010 ist diese Aufnahme mit der Sony Alpha 850 bei 800 ISO entstanden.

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Am gleichen Standpunkt ist dieses Foto vier Jahre später mit der D750 bei 2000 ISO gemacht worden.

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Die 100%-Vergrößerung der Aufnahme von vor vier Jahren mit der Alpha 850 zeigt wenig Detailzeichnung in den Schatten und deutliches Bildrauschen.

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Deutlich detailreicher und partiell mit weniger Bildrauschen fallen die mit dem wesentlich höherem ISO-Wert von 2000 aufgenommenen Aufnahmen der D750 aus, wie diese 100%-Darstellung zeigt.

Alte Schätzchen …

Aus analogen Zeiten hatte ich noch eine ganze Reihe teils sehr hochwertiger Nikon Objektiv im Schrank liegen. Ob die wohl auch heute noch gut sind? Und ob! Da die Objektivhersteller früher ohne digitale Korrektur mittels Objektivprofilen in Lightroom oder der Kamera direkt auskommen mussten, waren Profiobjektive damals sehr hochwertig. Ich freue mich also, meine Lieblingslinsen aus meiner Jugendzeit an der D4 und der D750 wieder verwenden zu können. Inklusive Belichtungsautomatik und Autofokus-Unterstützung – und das zum Teil mit über 40 Jahre alten Objektiven!

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Alte Schätzchen: Nach wie vor ist natürlich mein Nikkor-QD C Auto 15 mm 5,6  nicht nur bei meinen Architektur-Fotojobs mein absoluter Favorit. Ein absolut verzeichnungsfreies Ultraweitwinkel-Objektiv aus den 70er Jahren.

… und neue Technik

Wer mit einem Handy fotografiert, und ich tue das ja bekannter maßen auch, macht seine Selfies ja neuerdings mit einem Selfie-Stick. Leider ist die D750 dafür aber doch ein bisschen zu schwer. Also habe ich gleich eine neue Funktion ausprobiert, die es in meinen Sony Kameras bisher nicht gab – WLAN! Die Kamera baut ein eigenes WLAN-Netz auf, mit dem sich ein iPhone, iPad o.ä. verbinden lässt. Mit der darauf befindlichen Nikon App namens WMU  kann man nun seine Kamera irgendwo hinstellen oder ablegen und aus der Ferne auslösen. Die Funkverbindung zeigt dabei das Livebild vor der Aufnahme und überträgt das fertige Bild auf das mobile Gerät, in meinem Fall das iPad. Dort kann man es in großem Format anschauen, was diese Funktion auch für die Arbeit im Studio, mit Kunden oder bei experimenteller Fotografie sehr nützlich macht.

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Die Ausschnittvergrößerung zeigt es: Das Selfie ganz oben wurde mit der WLAN-Funktion der D750 sowie der Nikon WMU App auf dem iPad als Funkfernsteuerung mit LiveView-Funktion gemacht.

Alles in allem war Dubai eine sehr ereignisreiche Woche, es gab unendlich viele Eindrücke und Fotomotive, zahlreiche hervorragende Erfahrungen mit der neuen Ausrüstung, eine sehr herzliche Gruppe, lecker Essen und bestes Licht und Wetter! Was will man mehr bei einem Reise-Fotoworkshop?

artistravel Workshop auf Spiekeroog

IMG_3107Nach Worpswede im Teufelsmoor und Prerow an der Ostsee ist die Insel Spiekeroog an der Nordsee jetzt die dritte Workshop-Location, die ich momentan für artistravel besuche.

Mit 11 Teilnehmerinnen und Teilnehmern entdecken wir „Die Farben von Spiekeroog“, die momentan sehr wechselhaft und teils dramatisch in Erscheinung treten. Das Wetter ist Herbst- und Nordsee typisch wechselhaft und variiert von windstillem, mildem Spätsommer bis zu dramatischen Nordsee-Gewitterfronten.

Ich bin natürlich wieder den tollen Möglichkeiten des iPhone erlegen und habe meine „richtige“ Kamera noch gar nicht ausgepackt …

Im nächsten Jahr geht’s mit artistravel übrigens schon im zeitigen Frühjahr nach Spiekeroog, ausserdem haben wir als Ziele Prerow (Darß), Usedom, Würzburg, St. Ulrich im Schwarzwald und Ohlstadt bei Garmisch-Partenkirchen geplant. Es wird also nicht langweilig …

Weitere Infos:

www.artistravel.eu/fotoreisen

www.warkentin-fotografie.de

Artikel in der ARZ vom 14. August 2013

In der Acher Rench Zeitung (ARZ) vom 14. August 2013 gibt es in der Rubrik „Oberkirch Heute“ einen Beitrag über meine Arbeit als Fotodozent und Fotograf, der ebenfalls auf „Baden Online“ veröffentlicht worden ist:

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Zum Artikel bei Baden Online: http://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/fotokurse-aus-oedsbach

 

 

Neuer Bildband „Worpswede & Teufelsmoor“

Worpswede Buch-Titel
Anläßlich des Workshops „Urlaubsfotografie – Von der Fotoreportage zum Fotobuch“, den ich im März 2013 für den Reiseworkshop-Veranstalter artistravel durchgeführt habe, ist bei eisigen Temperaturen von zum Teil -10 ºC dieser kleine Bildband über das Künstlerdorf Worpswede und das nahe gelegene Teufelsmoor entstanden.

Es enthält 12 großformatige Farbfotos, die mit klassischer, digitaler Vollformat-Spiegelreflexkamera entstanden sind und 22 S/W-Fotos, die mit dem iPhone aufgenommen worden sind und ausschließlich mit der verwendeten Kamera-App bearbeitet wurden. Auch für mich ein Novum in diesem Buch!

 

Direkt zum Buch:

http://www.blurb.de/b/4148375-worpswede-teufelsmoor

Zu meinen Workshops bei artistravel:

http://www.artistravel.eu/dozenten/fotoreisen/karl-h-warkentin/