Marokkos Wüste pur!

Im Vorfeld meines diesjährigen Fotoworkshops in Marokko habe ich wieder eine weitere Regoin Marokkos mit der Kamera erkundet. Diesmal ging es in eine der Wüstenregionen des Landes nahe an der algerischen Grenze, denn ich hatte schon lange den Wunsch, mal eine „richtige Sandwüste“ zu sehen.

Auberge du Sud

Nach über 13-stündiger Busfahrt durchs Land auf teils sehr gebirgigen Strecken mit wundervollem Ausblick auf den Hohen Atlas war ich im nordwestlichsten Zipfel der Sahara, dem „Erg Chebbi“ oder dem Tor zur Sahara angekommen.
Da es bereits dunkel war, vermittelte nur das Hotel „Auberge du Sud“ einen Eindruck der dort verbreiteten Berberkultur. Am nächsten Morgen war er dann da, mein erster Sonnenaufgang in der Wüste, ein unvergessliches Erlebnis. Unendlich schien das Sandmeer zu sein, unendlich auch die fotografischen Möglichkeiten.

Sonnenaufgang in der Wüste!

Mein erster Sonnenaufgang in der Wüste!

Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gerade der Prototyp eines Frühaufstehers bin und so gelingen mir fast nur Sonnenuntergänge. Aber ich muss gestehen, für den Sonnenaufgang in der Wüste lohnt sich das frühe Aufstehen!

Berberzelte in der Wüste

Berberzelte in der Wüste

Obwohl Erg Chebbi mit ca. 60 x 25 km Fläche nur ein vergleichsweise kleines Wüstengebiet ist, vermittelt es doch eindrucksvoll die Atmosphäre großer Sandwüsten, sei es die einsame Stille, den unvergleichlichen Sternenhimmel oder die karge Schönheit der Natur.

Spärliche Wüstenvegetation - eindrucksvolles Farbenspiel!

Spärliche Wüstenvegetation – eindrucksvolles Farb- und Formenspiel

Obwohl es nur wenige Dinge in der Wüste zu fotografieren gibt, ist die Vielzahl der Motive durch Formvariationen und Veränderungen durch das wechselnde Tageslicht unerschöpflich. Und während man im Sommer mit Temperaturen um 50º C. rechnen muss, ist es im Frühjahr und Herbst auch für Europäer sehr angenehm.

… und natürlich dürfen auch ein paar Kamele nicht fehlen!

… und natürlich dürfen auch ein paar Kamele nicht fehlen!

Und direkt neben der großen Sanddüne führt der „Garden Walk“ durch eine saftig grüne Oasenlandschaft, in der von den dort lebenden Berbern Feigen, Mandeln, Obst und Gemüse für die Selbstversorgung angebaut werden. Das hier genutzte Wasser kommt übrigens direkt aus der Wüste!

"Garden Walk" durch die Oase

„Garden Walk“ durch die Oase

Der Besuch war für mich ein einmaliges Erlebnis und so ist es hoffentlich nicht das letzte Mal, dass ich eine der großen „Sandkisten“ Afrikas besuchen kann.

Wer ebenfalls der Faszination Marokkos erlegen ist und eine Fotoreise dort hin plant, findet detaillierte Infos und Termine auf meinen Workshopseiten.

Weitere Bilder der Reise gibt es in meiner Bildergalerie „Marokkos Wüste„.

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